FAQ Do-It-Yourself

Wie vertragen sich die verschiedenen Lackqualitäten miteinander?

  • Alle Lacke (Acryl, Nitro-Kombi, Kunstharz, Wasserlacke) sind mit Kunstharzlacken überlackierbar.
  • Kunstharzlacke können nur mit Kunstharzlacken überlackiert werden. Acryllacke bzw. Nitro-Kombilacke können nicht auf Kunstharz lackiert werden. Dies würde aufgrund der Unverträglichkeit zum "Hochziehen" des Lackes führen.

Wie unterscheiden sich Acryl-, Nitro-Kombi- und Kunstharzlacke? Welcher Lack ist für mich der Richtige?

  • Acryl- und Nitro-Kombilacke zeichnen sich insbesondere durch schnelllere Trocknungszeiten und härtere Oberflächen aus. Daher finden im Automobilbereich überwiegend solche Lacke Anwendung.
  • Kunstharzlacke (=Alkydharz) sind für "ungeübte Sprayer" leichter zu verarbeiten, weil der Lack langsamer trocknet und somit keine sichtbaren Übergänge entstehen, wenn man die Sprühdose neu ansetzt. Dies ist insbesondere bei der Lackierung größerer Flächen (z.B. Tischplatten, Schrankfronten) von Vorteil.

Welche Lackqualität (Acryl, Kunstharz o.a.) hat der Inhalt meiner Lackspraydose?
Bei den meisten Produkten steht diese Information auf dem Dosenetikett. Falls dies nicht der Fall sein sollte, lesen Sie das bitte auf unserer Homepage nach. Sie finden hier zu jedem Produkt ein Technisches Merkblatt, aus dem die Lackqualität hervorgeht.

Wie kann man auf Styropor perfekt lackieren?

  • Lacke, also auch Lackaerosole enthalten in der Regel Lösemittel, welche das Styropor angreifen und anlösen. Eine Ausnahme bilden hier die wasserbasierenden Lacke (DUPLI-COLOR AQUA). Diese können bedenkenlos direkt auf Styropor lackiert werden.
  • Im DUPLI-COLOR Sortiment gibt es eine spezielle Farbtonreihe: "Deco Matt". Diese Lacke enthalten ein Speziallösemittel, das die Styroporfläche nicht angreift.
  • Wenn man die spezielle Styroporgrundierung von DUPLI-COLOR verwendet, kann man das Styropor-Objekt anschließend mit jedem beliebigen lösemittelhaltigen Lack überlackieren. Wichtig dabei: Die Grundierung muss vollflächig und komplett deckend das Styropor von der nachfolgenden Lackschicht trennen.

Was ist bei der Lackierung von Hartkunststoffen zu beachten?
Kunststoffe sind empfindlich gegen Lösemittel und reagieren stark auf Temperaturschwankungen (Flexibilität). Zudem haben Sie eine sehr glatte Oberfläche, welche Lacke nicht gut haften lässt. Darum ist die Vorbehandlung mit einer Kunststoff-Grundierung, auch Plastic Primer genannt, unbedingt erforderlich. Diese bildet eine lackierfähige Brücke zwischen dem Kunststoffuntergrund und der nachfolgenden Lackschicht.

Was ist bei den Angaben der Trocknungszeiten zu beachten?

Die Trocknungszeiten finden Sie im Technischen Merkblatt des entsprechenden Produktes auf dieser Homepage. Die Trocknungszeiten sind immer abhängig von der Umgebungstemperatur, Luftfeuchtigkeit und der Stärke der aufgetragenen Lackschicht. Unsere Trocknungsangaben wurden bei einer Umgebungstemperatur von 20°C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50% gemessen.

Straubtrocken --> die Lackschicht ist soweit trocken, dass sich Staubpartikel nicht mehr in den Lack einschließen können.

Grifffest --> der Lack ist noch nicht vollständig durchgehärtet und belastbar, kann aber schon angefasst werden.

Überarbeitbar --> der Lack kann angeschliffen und überlackiert werden.

Durchgetrocknet --> der Lack hat die Endhärte erreicht.

Bei welchen Witterungsbedingungen kann man lackieren?
Natürlich bei trockenem Wetter bzw. in trockener und windgeschützter Umgebung. Die Dose sollte Raumtemperatur haben. Optimale Ergebnisse erzielt man, wenn die Umgebung eine Temperatur zwischen +15° und 25°C hat. Die Luftfeuchtigkeit sollte nicht höher als 60 % sein, weil sonst die Trocknung erheblich verzögert werden würde.

Wie hoch ist der Zinkanteil bei Zinkspray?
Der Zinkstaubanteil in der trockenen Lackschicht beträgt über 90 %.

Kann man direkt auf Zinkspray lackieren oder ist eine Grundierung erforderlich?
Vor dem Lackieren ist auf jeden Fall eine Grundierung aufzusprühen, z.B. Metallgrundierung oder Universalgrundierung.

Farbtonabweichungen des Fahrzeuges zum Autospray – wie kommen diese zustande?
Die Lacke unserer Autosprays sind nach Vorlagen der Autohersteller und nach bestem Wissen und Gewissen nachgestellt und klassifiziert worden. Dennoch kann es aus folgenden Gründen zu Abweichungen mit Ihrem Fahrzeug kommen:

  • Bei der Produktion der Autos in verschiedenen Produktionsstandorten der Automobilhersteller kann es Farbtoleranzen geben.
  • Durch die verschiedenen Baujahre können ebenfalls Farbtoleranzen auftreten.
  • Ältere Fahrzeuge waren schon länger der Witterung, wie Sonne, Regen, Hagel, Sturm ausgesetzt und die Originallackierung hat daher oft an Glanz und Intensität verloren.

Was ist bei der Zuordnung von Automobilfarbtönen zu den Suchnummern zu beachten (DUPLI-COLOR Auto-Color, MoTip Kompakt)?
In unseren Autokatalogen kann es vorkommen, dass für denselben Automobilfarbton verschiedene Artikelnummern angegeben werden. Das hat den Grund, dass es vom scheinbar gleichen Autofarbton verschiedene Variationen geben kann. Ursachen für solche Variationen können sein:

  • Bei der Produktion der Autos in verschiedenen Produktionsstandorten der Automobilhersteller kann es Farbtoleranzen geben.

  • Durch die verschiedenen Baujahre können ebenfalls Farbtoleranzen auftreten.

Wo findet man den Farbcode für sein Fahrzeug?
Manchmal findet man den Farbcode im KFZ-Schein. Der Farbcode kann aber auch an den unterschiedlichsten Stellen im Fahrzeug "versteckt" sein. Er besteht meist aus Zahlen oder Zahlen-Buchstaben-Kombinationen – je nach Herstellermarke. Hinweise hierfür finden Sie in unserem Auto-Farbtonprogramm, das in der Regel bei Ihrem Fachhändler am Regal hängt. Falls Sie auch hier nicht fündig werden, bleibt noch die Möglichkeit, den Farbton bei Ihrem KFZ-Händler zu erfragen.

Gibt es bei älteren Fahrzeugen Farbtonabweichungen zum Lack?

Ja, damit muss man rechnen. Die UV-Belastung beeinflusst Glanz und Intensität der Farbe. Je älter das Fahrzeug ist, umso höher kann also die Farbtonabweichung sein.

Warum trocknet Polyesterharz nicht?

Das ist kein Reklamationsgrund, sondern durchaus gewollt. Die klebrige Oberfläche bildet eine Haftbrücke für den nachfolgenden Spachtelaufbau. Falls diese klebrige Oberfläche nicht gewünscht wird, kann man sie mit Nitroverdünnung abwaschen.

Sind Lacke/ Spachtel/ Harze lebensmittelecht?
Nein, unsere Lacke/ Spachtel/ Harze sind nicht lebensmittelecht.

Wie temperaturbeständig sind die Lacke/ Spachtel?
Acryl-, Nitro-Kombi- oder Kunstharzlacke sind in der Regel bis zu 80°C temperaturbeständig.
Darüber hinaus haben wir Produkte für spezielle Anwendungsbereiche entwickelt, die höheren Temperaturen ausgesetzt werden können. Zum Beispiel Lackspray hitzefest (300°C – 690°C je nach Farbton), Tuning Supertherm (300°C – 800°C je nach Farbton), Aluminiumspray (600°C), Zinkspray (600°C), Zink-Alu-Spray (300°C), Bremssattel-Streichlack (140°C), Spachtelprodukte (120°C). Diese Werte beziehen sich auf den durchgetrockneten, ausgehärteten Zustand des entsprechenden Materials.

Wie lackiere ich hitzebeanspruchte Gegenstände?
Hierfür verwenden Sie die hitzefesten Lacksprays unserer Deko-Linie oder, falls zusätzlich eine gute Benzinfestigkeit gewünscht ist, die Supertherm-Produkte unserer Tuning-Serie. Den Untergrund entrosten, von Öl und Fett säubern und gut anschleifen bzw. sandstrahlen; die Oberfläche muss metallisch blank sein! Die Fläche muss staub-, fettfrei und trocken sein. Die Dose vor Gebrauch mindestens 2-3 Minuten gut schütteln. Im Abstand von ca. 25 cm 2 dünne Schichten aufsprühen. Trocknen lassen. Wichtig: je dünner die Lackschicht, desto besser die Temperaturbeständigkeit und die Haftung. Nicht grundieren! Nicht auf verchromten Teilen verwenden! Das Erhitzen auf 160 - 200°C für ca. 30-60 Minuten ist Voraussetzung für die Aushärtung und damit volle Belastbarkeit der Lackschicht. Einige Temperaturangaben als Anhaltspunkte: Motorrad-Auspuff am Krümmer bis 800°C; Ofen/ Ofenrohre bis 500°C; Partygrills 500 - 800°C.

Wie kann man die Verarbeitungszeit von Spachtel bzw. Harz etwas verlängern?
Die Aushärtungszeit von Spachtel bzw. Harz liegt in der Regel, nach dem Mischen mit dem Härter, bei 4 Minuten, wenn man den roten oder weißen Härter verwendet. Durch die Verwendung des blauen Härters kann man diese Verarbeitungszeit auf 6 Minuten verlängern.

Wie erkennt man die Haltbarkeit der Sprühdosen und Lackstifte? Wie lange kann ich die Produkte aufbewahren und verwenden?
Unsere Produkte haben im Boden einen Druck, der wie folgt aussehen könnte: 

 

P 25/10

EXP-25/20

 

Das P steht für Produktion; 25/10 bedeutet Kalenderwoche 25 im Jahr 2010.

EXP steht für Mindesthaltbarkeit, also in diesem Beispiel bis Kalenderwoche 25 im Jahr 2020.

 

Wir garantieren bei sachgemäßer Lagerung (=10°-25°C, relative Luftfeuchte von max. 60%) eine Mindesthaltbarkeit von:

 

- 10 Jahren     für unsere lösemittelhaltigen Lackaerosole.

- 10 Jahren     für die technischen Aerosole und Unterbodenschutz-Sprays.

-   5 Jahren     für die wasserbasierenden Lackaerosole.

-   5 Jahren     für die Lackstifte und streich- bzw. spritzbaren Unterbodenschutz-Produkte.

-   2 Jahren     für die Spachtelprodukte.

 

Wo findet man Technische Merkblätter und Sicherheitsdatenblätter?

Die Technischen Merkblätter und Sicherheitsdatenblätter zu jedem Produkt finden Sie auf dieser Homepage bei der jeweiligen Produktbeschreibung.

Die Sicherheitsdatenblätter sind zusätzlich mit Suchfunktion im Servicebereich abrufbar.

Warum haben viele Produkte einen Sprühsicherungsring? Was ist dabei zu beachten?
Der rote Sprühsicherungsring wurde entwickelt, um ungewolltes Sprühen (z.B. durch Kinder oder Vandalismus im Verkaufsregal) zu verhindern.
Dieser kleine rote Ring befindet sich unter der Schutzkappe und unter dem Sprühkopf. Wenn Sie den Sprühkopf abnehmen, kann der Ring sehr einfach mit einem spitzen Gegenstand, z.B. einem Schraubenzieher, leicht angehoben und herausgezogen werden. Bitte hierbei keine Gewalt anwenden, denn das könnte zur Beschädigung der Dose führen, und der Inhalt der Dose könnte heraustreten. Wichtig: der Sprühsicherungsring kann nachträglich wieder eingelegt werden.

 

Sind AQUA-Lacke wetterbeständig?
Die neue Generation unserer Aqua-Lacke kann auch für die Lackierung von Objekten für den Außenbereich eingesetzt werden. Voraussetzung für die Wetterfestigkeit ist die vollständige Aushärtung des Lackes, die nach 5 Tagen erreicht ist.

Wie und mit welchen Produkten kann man Chromteile lackieren?
Das Lackieren von Chromteilen ist grundsätzlich problematisch. Wenn man trotzdem Chromteile lackieren will, müssen sie - wie bei jeder anderen Lackierung – zunächst gereinigt und angeschliffen werden. Anschließend wird mit Universalgrundierung oder dem Haftgrund für Aluminium grundiert. Nachdem die Grundierung getrocknet ist, kann man grundsätzlich mit jedem anderen Acryl-, Nitro-Kombi- oder Kunstharzlack überlackieren. Da es sich meistens um Fahrzeugteile handelt, werden hier Acryl- oder Nitro-Kombilacke empfohlen. Die Haftung, auch auf angeschliffenen Chromteilen, ist nicht mit normalen Metalluntergründen vergleichbar.

Chromeffekt/ Silver Chrome: Was ist der Unterschied zwischen diesen beiden Produkten?
Bei Chromeffekt handelt es sich um eine nicht wetterfeste, nicht abriebfeste Qualität. Dieses Produkt sollte daher nur für dekorative Zwecke eingesetzt werden. Chromeffekt (auch Gold- und Kupfereffekt) kann nicht mit Klarlack überlackiert werden, um den Glanz zu erhalten! Wenn der Glanz verblasst ist, hilft nur eines: einfach mit einer neuen Schicht Effektspray übersprühen!

Mit Silver Chrome ist es MOTIP DUPLI erstmals gelungen ein hochglänzendes, chromähnliches Lackaerosol zu entwickeln, das auch beständig gegen Abrieb und Verwitterung ist. Der Glanz ist annähernd so gut wie bei Chromeffekt.

 

Was ist Sprühnebel und wie reduziere ich die Auswirkungen?
Bei wärmeren Temperaturen, aber auch wenn beim Sprühen der Abstand zum Objekt, das lackiert werden soll, zu groß ist, trocknet der Lack bereits in der Luft und kommt gar nicht mehr beim zu lackierenden Objekt an. Dieser in der Luft getrocknete Lack setzt sich als so genannter Sprühnebel auf der Oberfläche ab. Bitte beachten Sie den, auf der Anleitung des Produktes angegebenen, Sprühabstand. Es sollte immer an einem windgeschützten Ort lackiert werden, um zu verhindern, dass sich Partikel vom Sprühnebel auf der noch nassen, lackierten Oberfläche absetzen.

 

Die Menge Sprühnebel, die entstehen kann, ist von der Lackmenge, der Belüftung (Windverhältnisse) und der Anwendung abhängig. In einem Raum kann sich Sprühnebel bis zu 10 Metern im Umkreis verteilen. Daher empfiehlt es sich auf jeden Fall die Umgebung sorgfältig und großflächig abzudecken.

Kann man die Sprühlacke im Wohnungsinneren anwenden?
Wenn nicht großflächig lackiert wird, grundsätzlich ja. Hier ist allerdings auf ausreichende Belüftung zu achten. Bitte die Hinweise hierzu auf der Dose beachten. Außerdem muss die Umgebung unbedingt großflächig vor Sprühnebel geschützt werden.

Sind die Sprühlacke leitfähig (Elektroschweißbarkeit)?
Zinkspray und Aluminiumspray sind leitfähig. Unsere Haftgrund-Sprays sind bei entsprechender Schichtdicke elektroschweißfähig. Hierbei tritt ein Durchschlagen des elektrischen Stromes auf, so dass die isolierende Wirkung der Lackschicht neutralisiert wird.

Sind die Sprühlacke benzinfest?
Die Acryllacke sind gegen überlaufenden Kraftstoff relativ resistent. Es kann zwar zu leichten Quellungen kommen, diese regenerieren sich jedoch nach ca. 24 Stunden wieder. In einem solchen Fall darf man das Benzin jedoch nicht wegwischen, sondern sollte die Dauer von 24 Stunden abwarten, damit der Kraftstoff aus der Lackschicht heraustreten kann. Wenn man dies berücksichtigt, kann man die Benzinbeständigkeit des 2-Schicht-Klarlackes als gut bezeichnen.
Kunstharzbasierende und wasserbasierende Qualitäten sind nicht kraftstoffbeständig; auch nicht der Zapon-Klarlack (Cristal-Spray).
Eine besonders hohe Benzinbeständigkeit erhält man mit dem 2-Komponenten-Klarlack der ColorMatic-Reihe.

Welcher Klarlack ist der Richtige?

  • Alle Lacke (Acryl, Nitro-Kombi, Kunstharz) sind mit Kunstharzlacken überlackierbar.
  • Kunstharzlacke können nur mit Kunstharzlacken überlackiert werden. Acryllacke bzw. Nitro-Kombilacke können nicht auf Kunstharz lackiert werden. Dies würde aufgrund der unterschiedlichen Trocknungszeiten zum "Hochziehen" des Lackes führen.
  • Automobil-Reparaturlacke (Acryl, Nitro-Kombi) sind am Besten mit 2-Schicht-Klarlack überzulackieren; dieser hat die beste Benzinbeständigkeit.
  • Effektlacke wie 3D-Effekt, Diamanteffekt, Leuchtspray, Metallic sollten zum Schutz der Effektpigmente mit einem Klarlack überlackiert werden. Wenn es darum geht ein kraftstoffbetriebenes Fahrzeug bzw. Teile davon zu lackieren, ist der 2-Schicht-Klarlack dazu am Besten geeignet. Für eher dekorative Zwecke ist der Zapon-Klarlack (Cristal-Spray) zu empfehlen; dieser hat den höchsten Glanz.
  • Granit Effektspray: Nach der Trocknung (ca. 24 Stunden) ist es unbedingt notwendig, die Granitstruktur zu versiegeln und zum Schutz mit DUPLI-COLOR Granit Klarlack oder einem anderen DUPLI-COLOR Klarlack zu übersprühen (insbesondere bei der Lackierung von Objekten für den Außenbereich).
  • Bronze Effekt, Gold-/Chrom-/Kupfereffekt: diese Effektlacke können nicht mit einem Klarlack geschützt werden. Der Klarlack würde den Effekt zerstören.
  • 2K-Klarlack (z.B. ColorMatic 2K-Klarlack) findet vor allem im professionellen Umfeld Anwendung. Dieser ist besonders widerstandsfähig gegen Kraftstoff und Witterungseinflüsse.

Spezielle metallische Untergründe (Edelstahl, Zink, Buntmetalle) – welche Sprühlacke kann ich anwenden?
Edelstahl kann nach dem Anschleifen mit feinem Schleifpapier und gründlicher Entfettung lackiert werden. Dasselbe gilt für galvanisch verzinkte Oberflächen. Zur besseren Haftung auf Edelstahl ist Haftgrund zu empfehlen.

 

Auf Zink sollte man Haftgrund für Aluminium verwenden. Alte feuerverzinkte Oberflächen lackiert man am Besten ohne Anschleifen, nach Entfetten. Frische, unverwitterte feuerverzinkte Oberflächen sind schlecht zu lackieren. Nach dem Anschleifen und Entfetten kann man Haftgrund für Aluminium und Decklack aufbringen. Die Haftung wird jedoch immer schlechter sein als bei einem anderen Untergrund.

 

Buntmetalle kann man vor Korrosion schützen, indem mit Zapon-Klarlack (Cristal-Spray) überlackiert wird. Ansonsten wie bei Edelstahl vorgehen. Auf Buntmetalle sollte man keinen wasserbasierenden Klarlack direkt aufbringen, da dies zu Verfärbungen führen kann.

Warum haftet der Lack nicht richtig?
War der Untergrund nicht sauber, trocken und fettfrei (silikonfrei)? Gegebenenfalls vor dem Lackieren einen Entfetter oder Silikonentferner einsetzen.

Bei problematischen Untergründen Spezialgrundierungen verwenden; z. B. bei lackierfähigen Kunststoffen einen Plastic Primer oder bei Styropor die Styroporgrundierung.

Meine Lackierung hat Läufer, wie kann ich das vermeiden?
Sprühen Sie im Kreuzgang (horizontal – vertikal). Beginnen Sie außerhalb des Gegenstandes zu sprühen. Drücken Sie in der Bewegung den Sprühkopf fest durch. Führen Sie die Sprühdose langsam und gleichmäßig hin und her und führen Sie die Wendebewegung außerhalb des Objektes durch. So ist der Sprühstrahl am Besten dosierbar und Sie vermeiden, dass zuviel Lack auf der Fläche auftritt und dadurch "Tränen" oder "Läufer" entstehen.

Der Sprühabstand zum Objekt darf nicht zu gering sein. Hinweise zum Sprühabstand stehen auf dem jeweiligen Produkt-Etikett; er beträgt in der Regel 15 – 25 cm.

Die optimale Verarbeitungstemperatur liegt zwischen 15° und 25°C (Raumtemperatur). Die Lackdose, das zu lackierende Objekt, sowie die räumliche Umgebung sollten diese Temperatur haben.

Versuchen Sie nicht gleich beim ersten Sprühgang eine glatte, deckende Fläche zu erzielen. Mehrere dünne Schichten aufzusprühen ist besser, als den Lack in einer dicken Schicht aufzutragen.

Meine Lackierung hat eine Orangenhaut, wie kann ich das vermeiden?
Bei einem zu großen Sprühabstand trocknet der Lack bereits in der Luft. Dieser Sprühnebel kann sich auf Ihrem lackierten Objekt in einer zunächst matten Oberfläche niederschlagen. Wenn Sie nun eine weitere Schicht auflackieren, bilden sich kleine Erhöhungen, die so genannte "Orangenhaut".

Warum blättert die Lackierung ab?
Der Untergrund sollte immer höher pigmentiert sein als die nachfolgende Lackierung. Grundierungen sind hoch pigmentiert; Klarlacke enthalten keine Farbpigmente. Der optimale Aufbau ist daher Grundierung – Buntlack – Klarlack.

Ein Aufbau mit Lacken verschiedener Hersteller kann ebenfalls zu Unverträglichkeiten führen. Verwenden Sie also an einem Objekt immer Produkte desselben Herstellers.

Auf glatten Kunststoffoberflächen kann der Lack nicht haften. Um ein Abblättern zu vermeiden, muss das Objekt immer mit einer Kunststoffgrundierung (Plastic Primer) vorbehandelt werden. Zur Reinigung der Kunststoffoberfläche verwenden Sie bestenfalls zuvor noch Kunststoffreiniger.

 

Warum bilden sich auf meiner Lackierung Runzeln (Lack "zieht hoch")?
Kunstharzlacke dürfen nur mit Kunstharzlacken überlackiert werden. Die Lösemittel im Kunstharzlack verdunsten langsam, während Lösemittel in schneller trocknenden Acryllacken schnell verdunsten. Wenn man nun einen schnelltrocknenden Acryllack auf einen Kunstharzlack lackiert, lösen die Lösemittel im Acryllack die darunter liegende Schicht an. Da sich die schnelltrocknende Acryllackfläche schneller schließt, als der darunter liegende, angelöste Kunstharzlack trocknen kann, quillt die Lackierung auf und bildet unerwünschte Runzeln.

 

Wenn man Kunstharzlack mit Kunstharzlack überlackiert, ist zu beachten, dass man dies innerhalb von 2 Stunden nach der Erstlackierung oder aber erst wieder nach 24 Stunden tut, sonst erhält man hier den gleichen Effekt des "Hochziehens".

Die Lackierung gefällt mir nicht. Kann ich den Lack wieder entfernen?
Am Besten sind die Lacke direkt nach dem Lackieren mit Nitroverdünnung oder Aceton zu entfernen.

 

Aqua-Lack kann innerhalb von 20 Minuten mit Wasser und einem tensidhaltigen Reiniger abgewaschen werden.

Was ist der Unterschied zwischen 1-Schicht- und 2-Schicht-Lackierungen?
1-Schicht-Lackierungen erfordern keine Überlackierung mit einem Klarlack.
2-Schicht-Lackierungen sind in der Regel da erforderlich, wo Effektlacke mit speziellen Pigmenten zum Einsatz kommen, zum Beispiel bei Metallic-/Pearl-/Mica-Farbtönen im Automobilbereich. Durch den Klarlack werden die Pigmente gegen Witterungseinflüsse geschützt und der Glanz der Decklackierung optimiert.

Was ist der Unterschied zwischen 1-Komponenten- und 2-Komponenten-Produkten?
1-Komponenten-Produkte erfordern keine Zugabe eines Härters.

 

2-Komponenten-Produkte werden vor Gebrauch mit dem Härter, im auf dem Etikett angegebenen Mengenverhältnis, gemischt und müssen dann innerhalb eines bestimmten Zeitraumes verarbeitet werden. Nahezu alle presto Spachtelprodukte sind 2-Komponenten-Produkte.

 

In der Lacktechnologie haben wir unter der Marke ColorMatic ein spezielles Produktionsverfahren entwickelt. Der Härter ist in der Dose integriert und wird beim erstmaligen Gebrauch durch eine spezielle Schneidetechnik innerhalb der Dose aktiviert. Auch hier wird, nach Aktivierung dieses Härters, der Inhalt nach Ablauf des auf dem Etikett angegebenen Zeitraumes unbrauchbar.
2-Komponenten-Lacke zeichnen sich durch besonders hohe Benzin- und Kratzfestigkeit aus.
Link zum ColorMatic-Spot. 

Ich habe die Dose nicht leer gesprüht. Kann ich sie aufbewahren und zu einem späteren Zeitpunkt weiter verwenden?
Bei Sprühlacken handelt es sich um geschlossene Lacksysteme. Dadurch wird das Austrocknen des Lackes verhindert und wir können eine Haltbarkeit von 10 Jahren gewährleisten. Die Praxis hat allerdings gezeigt, dass Lacksprays auch 15 – 20 Jahre nach der Produktion noch einwandfrei funktionieren! Wichtig ist natürlich die richtige Lagerung.

 

Bei den meisten Sprays von MOTIP DUPLI sorgen selbstreinigende Ventile für entleerte Sprühköpfe. Wenn man aber ganz sicher sein will, dreht man die Dose einfach auf den Kopf und drückt den Sprühkopf 2 – 3 Sekunden lang durch. Auf diese Weise wird nur Treibgas ausgesprüht und das Ventil von Wirkstoffresten (Lackresten) gereinigt.

Wie entsorgt man die Produkte von MOTIP DUPLI korrekt?
Produktverpackungen (Aerosoldosen, Spachteldosen etc.), deren Inhalt vollständig aufgebraucht ist, können über den Hausmüll entsorgt werden. Gebinde mit Materialresten entsorgen Sie bitte über den Sondermüll. Bitte beachten Sie die Hinweise der Entsorger des DSD (Grüner Punkt).

Wie lagere ich die Produkte von MOTIP DUPLI?
Die Lagerung sollte im verschlossenen Originalgebinde in einem trockenen Raum (max. 60 % Luftfeuchtigkeit) bei Temperaturen zwischen 10° – 25°C erfolgen. Aqua-Lacke sind vor Frost zu schützen. Die Produkte sind vor Licht und direkter Sonneneinstrahlung zu schützen. Achtung: Aerosole dürfen keinesfalls Temperaturen über 50°C ausgesetzt werden und sind von Zündquellen fernzuhalten.

Welche Sicherheitsvorkehrungen sollte ich beim Sprühen treffen?
Die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen sind von Produkt zu Produkt unterschiedlich. Bitte beachten Sie die entsprechenden Angaben auf den Produktetiketten.

 

Generell sind Aerosole vor Licht und direkter Sonneneinstrahlung zu schützen und dürfen keinesfalls Temperaturen über 50°C ausgesetzt werden. Die Sprays sind von Zündquellen fernzuhalten. Sprühen Sie also niemals auf Flammen oder glühende Körper.

 

Aerosoldosen dürfen niemals gewaltsam geöffnet oder verbrannt werden; auch nicht, wenn die Dose leer ist.

 

Sorgen Sie stets für eine ausreichende Belüftung. Beim Verwenden von Lacksprays kann es zur Bildung explosionsfähiger Gemische in der Luft kommen.

 

Vermeiden Sie, dass die Produkte in die Hände von Kindern gelangen.

 

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