Auf die Temperatur kommt es an

Mit einer Sprühdose zu lackieren kann zu wunderbaren Ergebnissen führen, es kann aber auch so frustrieren, dass man nie wieder eine Spraydose in die Hand nimmt. Woran das liegt? Die Antworten sind mitunter nicht einfach, denn sie beinhalten ein „es kommt darauf an“. So zum Beispiel auf die Temperatur - die der Sprühdose, der Umgebung und des Objekts.

Funktionsweise einer Sprühdose

Damit man versteht, warum die Temperatur beim Sprühen mit einer Spraydose enorm wichtig ist, muss man wissen, wie diese funktioniert. Vor allem braucht es die richtige Mischung von Wirkstoff und flüssigem Treibmittel. Dabei ist in diesem Gemisch ein Teil des Treibmittels im Wirkstoff verteilt, der andere Teil liegt gasförmig über dem Wirkstoff-Treibmittelgemisch und übt Druck darauf aus. In dem Moment, in dem der Sprühkopf betätigt wird,drückt das Gas das Gemisch durch das Steigrohr und Ventil nach außen und ein Aerosol entsteht. Der Wirkstoff wird sehr fein und konstant verteilt, ein ebenmäßiger Auftrag wird möglich.

Sprühdosentemperatur

Aus der Lehre der Bewegungsenergie wissen wir, dass Wärme die Teilchenbewegung verstärkt. Die Wechselwirkungskräfte lassen nach und umso besser ist die Verteilung und Vermischung der Komponenten. Eine zu kalte Spraydose kann daher eine grobe Zerstäubung und so genannte „Spucker“ bewirken, die Oberfläche wird unregelmäßig (Orangenschaleneffekt) und Läufer sind möglich. Die ideale Dosentemperatur, die die Treibmittel-Wirkstoff-Mischung in einen optimalen, sprühfähigen Zustand bringt, liegt in etwa zwischen 20 und 25°C. Übrigens entsteht durch das Treibgas beim Sprühen Verdunstungskälte, was die Dose und das Objekt abkühlt. Daher ist es wichtig, die angegebenen Ablüftzeiten nach jedem Spritzgang einzuhalten und die Dose hin und wieder zu schütteln.

Umgebungstemperatur bzw. Objekttemperatur

Allein die optimale Temperatur der Sprühdose garantiert noch kein optimales Ergebnis. Auch für die Umgebungs- und Objekttemperatur gilt der Idealbereich zwischen 20 und 25°C. Bei kleineren Gegenständen kann mit dem Heißluftfön vorsichtig nachgeholfen werden. Bei großen Gegenständen hilft manchmal nur, wenn keine beheizbaren Räumlichkeiten, Garage oder Werkstatt zur Verfügung stehen, auf den nächsten wärmeren Tag zu warten. In diesem Zusammenhang ist auch die Luftfeuchtigkeit ein weiterer Faktor für das Gelingen der Lackierung.

ACHTUNG!

  • Spraydosen nicht über 50°C erhitzen
  • Wasserbasislacke vor Frost schützen
  • Nicht in geschlossenen Räumen lackieren
  • Für gute Belüftung sorgen

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